In der 108. Verbandsversammlung des ZRL ist der langjährige Verbandsvorsteher Herr Thomas Gemke aus seinem Amt verabschiedet worden. Außerdem gab es Beschlüsse für Investitionen in einen attraktiven ÖPNV im Raum Ruhr-Lippe.

In der 108. Verbandsversammlung des ZRL ist der langjährige Verbandsvorsteher Herr Thomas Gemke aus seinem Amt verabschiedet worden. Bereits seit 1997 prägte er die Geschäfte des ZRLs in wechselnden Funktionen, seit 2011 als Verbandsvorsteher.

Seine Amtszeit war geprägt von der Umstrukturierung des ZRL in Verbindung mit der Gründung des NWL und den wettbewerblichen Vergaben von SPNV Netzen. Die Neuausrichtung des ZRL findet mit dem Beschluss der neuen Zweckverbandssatzung nun Ihren Abschluss. Die neuen Arbeits-schwerpunkte des ZRL liegen nun u. a. in der Verknüpfung von Bus und Bahn sowie der Koordinierung von Digitalisierungsthemen.

Dazu der scheidende Verbandsvorsteher Thomas Gemke: „In den vergangen 23 Jahren wurden die unterschiedlichsten Projekte angegangen und erfolgreich bewältigt. Dabei bin ich vor allem für die immer gute und konstruktive Zusammenarbeit mit der Verbandspolitik und mit der Verwaltung dankbar. Nur so konnte erreicht werden, dass die Verkehrs-leistung in Ruhr-Lippe in dieser Zeit um über 50% gesteigert und die Fahrgastzahlen verdoppelt wurden.“

In der 108. ZRL Verbandsversammlung in Meschede wurden erste Entscheidungen zu den neuen Handlungsfeldern getroffen: Die Einführung von Schnellbussen in Ruhr-Lippe wird durch die Bereitstellung von einmalig 1. Mio. € unterstützt. Darüber hinaus wurde eine dauerhafte Förderung für das ÖSPV Angebot mit 1 Mio. € pro Jahr beschlossen.

Außerdem wurden die Weichen für die Unterstützung der Verbandsmitglieder (HAM, HSK, MK, SO, UN) für versch. Projekte und Maßnahmen gestellt. Konkret werden u.a. Projekte zur Stärkung der inter- und multimodalen Mobilität, zur Digitalisierung und für Systemen zur Erfassung der Fahrgastnachfrage gefördert.