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Reaktivierung Meinerzhagen

Züge halten nach 27 Jahren wieder in Meinerzhagen

Ab Fahrplanwechsel im Dezember 2013 fahren nach über 27 Jahren die modernen Dieselzüge im Stundentakt weiter bis nach Meinerzhagen.

Ab Fahrplanwechsel im Dezember 2013 fahren nach über 27 Jahren die modernen Dieselzüge im Stundentakt weiter bis nach Meinerzhagen.

Thomas Gemke, Landrat des Märkischen Kreises und stellvertretender Verbandsvorsteher des zuständigen Zweckverbandes NWL, freut sich auf den Bahnverkehr ab Dezember zwischen Köln und Meinerzhagen: "Die Reaktivierung der gesamten Strecke zwischen Gummersbach und Lüdenscheid nimmt mit der vorletzten Ausbaustufe konkrete Gestalt an. Ich bedanke mich gemeinsam mit den Partnern Stadt Meinerzhagen und Deutsche Bahn AG bei allen Beteiligten für die Unterstützung des Projekts!"

Die Deutsche Bahn hat mit dem Start der Sommerferien mit den Bauarbeiten entlang der Oberbergischen Bahn (RB 25 Köln - Marienheide) begonnen, um diese für die Zukunft fit zu machen. Die Instandsetzung und Modernisierung der Bahnanlagen wird den Bahnkunden deutliche Verbesserungen in der Angebotsqualität bringen.

"Die Weichen für den vollständigen Lückenschluss durch das Volmetal bis Lüdenscheid-Brügge sind gestellt", so Heinrich Segbers, DB Netz AG, Leiter Regionalnetze. "Jetzt heißt es, die Planungen bis zur Inbetriebnahme umzusetzen."

Dirk Helfert, Leiter Verkehrsbetrieb Rheinland von DB Regio NRW ergänzt hierzu: "Wir freuen uns, unseren Fahrgästen ab Mitte Dezember eine attraktive Direktverbindung zwischen Köln und dem westlichen Sauerland anbieten zu können. Durch die Verlängerung der RB 25 erreichen Reisende aus Meinerzhagen die Domstadt künftig im Stundentakt ohne Umstieg in nur etwa 90 Minuten. Von dieser Angebotsausweitung werden Berufspendler, Einkaufsbummler und Freizeittouristen gleichermaßen profitieren."

Zum Einsatz kommen moderne Dieseltriebzüge mit 300 Sitzplätzen. Der VRS-Tarif mit allen seinen Angeboten gilt dann auch bis Meinerzhagen.


Quelle: Meinerzhagener Zeitung

Streckenabschnitt zwischen Marienheide und Meinerzhagen wird wieder an das Nahverkehrsnetz angebunden

Seit Oktober 2012 laufen im Bereich des Bahnhofsgeländes in Meinerzhagen umfangreiche Arbeiten. Die alten Gleisanlagen wurden abgerissen und zwei neue Gleise und drei Weichen für den künftigen Bahnverkehr wurden eingebaut. Zwischen Marienheide und Meinerzhagen wird die Streckengeschwindigkeit auf bis zu 80 km/h angehoben. Dafür werden mehrere Bahnübergänge geschlossen.

Bahnhof Meinerzhagen

Der Bahnsteig wird ab September 2013 komplett neu gebaut und bietet zukünftig einen stufenfreien Ein- und Ausstieg.  Das alte Bahnsteigdach wird saniert und bleibt erhalten.  Gleichzeitig errichtet die Stadt eine Brücke, über die auch der Bahnsteig über Treppe und Aufzug zugänglich ist. Vorrübergehend muss während der Baumaßnahme ein Behelfsbahnsteig genutzt werden.

Für den Baulärm, der nicht vermeidbar ist, und den behelfsmäßigen Zugang zum Bahnsteig in den ersten Monaten bittet die Deutsche Bahn die Anwohner und Fahrgäste bereits jetzt um Verständnis.

Ziel: Reaktivierung der Strecke bis nach Lüdenscheid voraussichtlich ab Dezember 2015

Ab Dezember 2015 sollen nach den aktuellen Planungen die Züge dann von Meinerzhagen bis Lüdenscheid weiter fahren. Dafür investiert die Deutsche Bahn weiter in die Strecke. Die Bahnhöfe in Kierspe, Oberbrügge und Brügge werden saniert oder neu gebaut. In Brügge werden sich demnächst die Züge aus Dortmund und aus Köln am selben Bahnsteig gegenüberstehen. Hier können Fahrgäste bequem und mit nur kurzer Wartezeit in beide Richtungen umsteigen. Die Fahrt von Meinerzhagen nach Lüdenscheid wird eine knappe halbe Stunde dauern.

Entlang der Strecke von Meinerzhagen bis Brügge werden zur Zeit 18 Bahnübergänge planerisch untersucht und geprüft. Mit den Städten Kierspe und Meinerzhagen laufen Abstimmungsgespräche, welche Bahnübergänge angepasst bzw. neu gebaut werden müssen.

Die Finanzierung des Fahrweges für die gesamten Baumaßnahmen erfolgt weitestgehend aus Mitteln des Bundes, die der Bahnsteige aus Mittel des Landes NRW. Die Gesamtkosten betragen rund 52 Millionen Euro.



Weitere Informationen zum Herunterladen:

Fahrplan- und Tarifauskunft

Ansprechpartner

Zweckverband Ruhr-Lippe

Uli Beele
– Pressesprecher –
Friedrich-Ebert-Straße 19
59425 Unna
Telefon: 02303 25316-12
E-Mail: beele@zrl.de