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Kölner Dieselnetz

Vorläufiges Betriebskonzept für "Kölner Dieselnetz" bringt Verbesserungen zum Fahrplanwechsel im Dezember

Ab Dezember 2013 wird es im Rahmen der Betriebsaufnahme zum Kölner Dieselnetz bereits erste Verbesserungen im Bahnverkehr geben.
Im Rahmen einer europaweiten Ausschreibung zum Kölner Dieselnetz, die der Zweckverband Nahverkehr Rheinland (NVR) vor zwei Jahren federführend gemeinsam mit seinen Nachbarn in Rheinland-Pfalz (SPNV-Nord) und Westfalen-Lippe (NWL) durchgeführt hat, soll es mittelfristig zu vielen Verbesserungen für die Bahnkunden im sogenannten Kölner Dieselnetz an der Ahr, am Rhein, in der Eifel, der Voreifel, im Oberbergischen Land und im Oberen Volmetal kommen.
Um das Angebot so attraktiv wie möglich zu gestalten, sollen Takte verdichtet, ein Streckenabschnitt (Marienheide-Meinerzhagen) neu eröffnet, Haltepunkte modernisiert und vier Haltepunkte auf der Voreifelstrecke komplett neu eingerichtet werden, für mehr Mobilität mit schnellen Verbindungen und kurzen Wegen. Auch der Lückenschluss im Schienennetz zwischen Gummersbach und Lüdenscheid kommt hiermit ein gutes Stück näher.
Um dieses zu ermöglichen wurden von der DB 56 moderne und leistungsstarke Dieseltriebwagen des Typs Coradia LINT beim Fahrzeughersteller Alstom bestellt.

Neue Alstom Coradia Lint Triebwagen kommen erst später

Nach jetzigem Sachstand werden jedoch zum Betriebsstart am 14. Dezember noch keine neuen Fahrzeuge zum Einsatz kommen. Ein verbindlicher Lieferplan für die neuen Fahrzeuge wird nach Erteilung der Bauartzulassung durch das Eisenbahnbundesamt von Alstom erstellt.
"Im Rahmen der Projektabwicklung für das Dieselnetz Köln bestand über einen längeren Zeitraum Unklarheit bezüglich des Nachweisverfahrens zur Auslegung und Validierung von Komponenten im Fahrwerk. Das führte zu einer Verzögerung in der Entwicklung der Züge. Inzwischen liegen die erforderlichen Unterlagen zur Prüfung bei der Zulassungsbehörde vor. Wir arbeiten aktuell zusammen mit unseren Projektpartnern unter Hochdruck daran, die verbleibenden Schritte zur Zulassung, Abnahme und Auslieferung der inzwischen gebauten und getesteten Züge umzusetzen. Hierbei sind wir sehr dankbar für die konstruktive und partnerschaftliche Zusammenarbeit mit unserem Kunden Deutsche Bahn. Wir hoffen, bis zum Frühjahr 2014 alle 56 Triebwagen ausliefern zu können," so Dr. Martin Lange, Vorstand Transport der Alstom Deutschland AG.
Der Betreiber des Kölner Dieselnetzes, DB Regio NRW, hat daher in Abstimmung mit den Aufgabenträgern ein Betriebskonzept erarbeitet, das es ermöglicht, auf einigen Linien bereits die ersten vorgesehenen Fahrplanverbesserungen zum Dezember 2013 umzusetzen. Bis zum sukzessiven Einsatz der Neufahrzeuge werden die heutigen Bestandsfahrzeuge der Baureihe VT 644 und andere Triebwagen auf den Strecken fahren.

Lokführer werden schon seit Juli geschult

"Wir setzen alles daran, dass unsere Kunden von den Auswirkungen der verspäteten Fahrzeugauslieferung möglichst keine Nachteile haben und dass wir erste Verbesserungen umsetzen können. Mit dem Einsatz der neuen Fahrzeuge auf den einzelnen Strecken sind dann auch alle Verbesserungen hinsichtlich Fahrplan und Kapazitäten realisierbar. Um keine Zeit zu verlieren, werden unsere Mitarbeiter schon seit Juli auf dem neuen Fahrzeug geschult", so Dirk Helfert, Leiter des Verkehrsbetriebes Rheinland.
"Wir sind froh, dass es uns zusammen mit der DB Regio gelungen ist, ein Betriebskonzept zu erarbeiten, das den Fahrgästen trotz fehlender Neufahrzeuge ab Mitte Dezember ein verbessertes Angebot garantiert. Die Zusammenarbeit zwischen Aufgabenträgern und Betreiber lief bisher hervorragend, daher bin ich sicher, dass wir gemeinsam auch die durch die Lieferverzögerung auftretenden Schwierigkeiten schnell und kundenfreundlich lösen werden", so NVR-Geschäftsführer Dr. Norbert Reinkober.
"Für den SPNV-Nord ist vor allem die fristgerechte Umsetzung der Angebotsverbesserungen im Ahrtal von Bedeutung. Die Ausweitung des Fahrplanangebotes in Verbindung mit einer geänderten Taktlage führen insbesondere zu einer verbesserten Anschlusssituation in Remagen," erklärte Thomas Nielsen, der stellvertretende Verbandsdirektor des SPNV-Nord.

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