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Für mehr Miteinander in Bus und Bahn

Guildo Horn auf Haarmoniekurs

Bus- und Bahnfahren macht mehr Spaß, wenn jeder auf den anderen Rücksicht nimmt. Das findet auch die Gemeinschaftskampagne "Busse & Bahnen NRW". Sie will die Fahrgäste verstärkt "Für mehr Miteinander in Bus und Bahn" sensibilisieren. Prominenter
Botschafter der neuen Kampagne ist der Entertainer und Sozialpädagoge Guildo Horn.

Unter dem Motto "Jetzt oder nie: Mehr Haarmonie" ruft Guildo Horn auf Plakatmotiven im Hörfunk und im Internet zu einem aufmerksamen Umgang in Bus und Bahn auf. Für den Musiker ist das eine Herzensangelegenheit: Seit Jahren engagiert er sich für gesellschaftliche Belange und setzt sich unter anderem für das selbstverständliche Miteinander von Menschen mit und ohne Behinderung ein. "Für mich gilt die Devise: Frisur egal, Respekt total! Sei nett zu deinen Mitfahrern, selbst wenn sie so aussehen wie ich".

Aktionstag am 21. September

Die Kampagne lenkt den Blick auf die Anliegen der Mitreisenden - und das nicht mit dem erhobenen Zeigefinger, sondern auf humorvolle Weise. Ganz im knallbunten Retrodesign gehalten, geht Guildo auf Kuschelkurs. In fünf Kurzfilmen präsentiert er seine eigene Chartshow mit den Top 5 der größten Ärgernisse im Nahverkehr. Außerdem tritt er immer wieder live in Aktion und macht bei Vor-Ort-Terminen auf die Bedürfnisse unterschiedlicher Fahrgastgruppen aufmerksam. So findet am 21. September ein Aktionstag statt, bei dem der Musiker gemeinsam mit den Orthopädischen Strümpfen in der Düsseldorfer Altstadt auftritt. An diesem Tag informieren Verkehrsunternehmen im ganzen Land über Möglichkeiten des Miteinanders. Aber nicht nur Guildo und die Verkehrsunternehmen zeigen Flagge - auch die Fahrgäste sind aufgerufen, ein Statement für mehr Miteinander abzugeben. Sie können auf Facebook ein Profilbild im Guildo-Look gestalten und es mit einer Botschaft versehen. Oder sie steigen in den "Zug der Haarmonie" ein, eine App, die das Thema spielerisch aufgreift.

Motivation mit einem Augenzwinkern

Das Klima unter den Fahrgästen hat sich in den vergangenen Jahren in allen Bereichen spürbar verschlechtert. Im Straßenverkehr wie auch im Nahverkehr macht sich mangelnde Rücksicht bemerkbar. Für die Akteure im nordrhein-westfälischen ÖPNV ist das ein Grund, jetzt mit gutem Beispiel voranzugehen und ein Zeichen für mehr Miteinander zu setzen. "Es sind immer wieder typische Verhaltensweisen, über die sich die Fahrgäste ärgern", weiß Birgit Strecker, Leiterin des Kompetenzcenter Marketing NRW (KCM). "Der eine lässt seinen Müll liegen, der andere dreht die Musik zu laut auf oder legt in der voll besetzten Bahn seine Tasche auf den Sitz. Wir wollen die Menschen mit einem Augenzwinkern dazu motivieren, an ihre Mitreisenden zu denken. Im NRW-Nahverkehr sind jeden Tag mehrere Millionen Menschen unterwegs. Wir wollen, dass sie nicht nur gut von A nach B kommen, sondern sich dabei auch wohlfühlen. Hierfür leistet die Kampagne einen wichtigen Beitrag."

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