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Loveparade 2010

Loveparade am 24. Juli 2010

Am 24. Juli 2010 findet die diesjährige Loveparade in Duisburg statt. Veranstaltungsort ist das ehemalige Gelände des Güterbahnhofs, das sich sehr nah am Duisburger Hauptbahnhof zwischen Autobahn und Bahntrassen befindet.

Auch in diesem Jahr werden, wie bei den Veranstaltungen 2007 in Essen und 2008 in Dortmund, über eine Million Besucher erwartet, von denen ein Großteil mit dem öffentlichen Nahverkehr an- und abreisen wird.

Erfahrungsgemäß beginnt die Anreise um circa 10 Uhr und dauert bis 19 Uhr; die Abreise beginnt ab circa 16 Uhr und dauert bis circa 3 Uhr, bis die letzten Züge den Duisburger Hauptbahnhof verlassen.

Die Detailplanung für die Beförderung der Loveparade-Besucher aus Westfalen hat der Zweckverband Ruhr-Lippe (ZRL) zusammen mit den westfälischen Nachbaraufgabenträgern und in enger Abstimmung mit dem VRR übernommen. Der VRR hat in Zusammenarbeit mit den betroffenen Verkehrsunternehmen und der Bundespolizei ein speziell auf diese Veranstaltung abgestimmtes Verkehrskonzept entwickelt, um die Besucherströme bewältigen zu können.

Am Duisburger Hauptbahnhof wird ein farbbasiertes Wegeleitsystem eingerichtet, dass den Besuchern einen möglichst einfachen Weg zur Veranstaltung und bei der Abreise einen reibungslosen Weg zum richtigen Zug ermöglichen soll. Außerdem werden die Bahnsteige geteilt, um an- und abreisende Fahrgäste voneinander zu trennen.

Die Züge des Fernverkehrs verkehren am Tag der Loveparade nicht über den Korridor Hamm – Düsseldorf, sondern werden großräumig umgeleitet. So soll verhindert werden, dass sich Verspätungen aus dem Nahverkehr auf den überregionalen Fernverkehr übertragen. Außerdem stehen so auf dem Hauptkorridor mehr Trassen für Nahverkehrszüge zur Verfügung.

Zwischen Düsseldorf und Hamm verkehren neben den regulären Linien zwei Sonderlinien. Da die letzten Züge Duisburg gegen 3 Uhr verlassen, werden die Betriebszeiten im ZRL-Raum bis circa 4:30 Uhr verlängert, um die Rückreise der Besucher zu gewährleisten. Außerdem wird das Platzangebot auf vielen Linien angepasst, um die große Anzahl an Fahrgästen befördern zu können. Auf folgenden Linien werden Betriebszeiten und Kapazitäten angepasst:

  • RE 6 | Düsseldorf – Minden
  • RE 16 | Siegen – Essen
  • RE 57 | Dortmund – Winterberg
  • RB 50 | Dortmund – Münster
  • RB 52 | Dortmund – Lüdenscheid
  • RB 59 | Dortmund – Soest
  • RB 69 | Hamm – Bielefeld
  • RB 89 | Münster – Warburg

Die Linie RE 6 wird in Hamm geteilt, so dass der Abschnitt Hamm – Minden unabhängig von Verspätungen im Ruhrgebiet befahren werden kann. Auf diesem Streckenabschnitt werden abweichend Züge bestehend aus älterem Wagenmaterial (n-Wagen) eingesetzt. Desweiteren wird zwischen Hamm und Bielefeld eine Sonderlinie verkehren.

In Warburg besteht nachts Anschluss von der RB 89 (aus Hamm) auf drei Sonderzüge des RE 17, die bis Kassel Hbf verkehren.

Auf der Oberen Ruhr werden die Planungen durch eine Baustelle und die damit verbundene Streckensperrung beeinträchtigt. Die Strecke ist zwischen Fröndenberg und Neheim-Hüsten komplett für den Schienenverkehr gesperrt, so dass ein Schienenersatzverkehr per Bus erforderlich wird, der eine Reisezeitverlängerung von 60 Minuten mit sich bringt. Betroffen sind die beiden Linien RE 17 | Hagen – Kassel-Wilhelmshöhe und RE 57 | Dortmund – Winterberg.



Fahrplan- und Tarifauskunft

Ansprechpartner

Zweckverband Ruhr-Lippe

Vera Seelig
Friedrich-Ebert-Straße 19
59425 Unna
Telefon: 02303 25316-19
Telefax: 02303 25316-99
E-Mail: seelig@zrl.de