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Maas-Rhein-Lippe-Netz

Verkehrsvertrag unterzeichnet: ab Dezember fährt die Eurobahn - VRR und ZRL bestellen 3,3 Millionen Zugkilometer

Mit der heutigen Unterzeichnung des Verkehrsvertrages in den Düsseldorfer Rheinterrassen beginnt für die Eurobahn die "heiße Phase": Das private Eisenbahnunternehmen übernimmt ab dem 13. Dezember 2009 den Schienenverkehr auf dem sogenannten Maas-Rhein-Lippe-Netz, bestehend aus den beiden RegionalExpress-Linien: RE 3, "Rhein-Emscher-Express", Hamm - Dortmund - Gelsenkirchen - Düsseldorf und RE 13, "Maas-Wupper-Express", Hamm - Wuppertal - Düsseldorf - Mönchengladbach - Venlo. Die Eurobahn hatte diese Strecken nach einer europaweiten Ausschreibung 2007 gewonnen.
Mit ihrer Unterschrift unter den Verkehrsvertrag haben die beiden Aufgabenträger Verkehrsverbund Rhein-Ruhr (VRR) und der Zweckverband Ruhr-Lippe (ZRL) bei der Eurobahn Fahrten von 3,3 Millionen Zugkilometern pro Jahr bestellt. An der Menge der gefahrenen Zugkilometer wird sich gegenüber heute nichts ändern und auch der Fahrplan bleibt erhalten. Neu sind 18 moderne und fabrikneue Fahrzeuge vom Typ "FLIRT", die die Eurobahn auf den Linien einsetzen wird. Diese sind sprintstark, hell und komfortabel. Die Niederflur-Triebwagen sind nahezu durchgängig von vorn bis hinten ohne Stufen begehbar, sind klimatisiert, leise und besitzen Videoüberwachung für eine bessere Sicherheit.

VRR-Vorstand Martin Husmann bekennt sich seit Jahren eindeutig zum Wettbewerb an Rhein und Ruhr: "Die Erfolge sprechen für sich: Der Wettbewerb sorgt für mehr Qualität und weniger Ausgaben. Wir wollen auch in Zukunft weiterhin Zugkilometer ausschreiben und an die leistungsstärksten Anbieter vergeben, um somit für Bewegung auf dem Nahverkehrsmarkt zu sorgen", stellt Husmann in Rahmen der heutigen Vertragsunterzeichnung fest.

Winfried Stork, Verbandsvorsteher des ZRL und des Zweckverbandes Nahverkehr Westfalen-Lippe (NWL), betont die Wichtigkeit des Wettbewerbs im Bereich SPNV für die Aufgabenträger: "Mit den bereits in den vergangenen Jahren im Wettbewerb vergebenen Leistungen, sind in Westfalen bereits 70% der Leistungen in europaweiten Vergabeverfahren beauftragt."

Hans Leister, Geschäftsführer der Keolis-Deutschland (Eurobahn), freut sich besonders für die Fahrgäste in der Region. Die Eurobahn werde neue Maßstäbe im Bereich Kundennähe und Service setzen, verspricht Leister: "Keolis Deutschland erweitert mit dem Betrieb dieser beiden Linien sein Netz zum zweiten Mal in Folge deutlich Richtung Westen und steigt damit in NRW zu einem der wichtigen Schienennahverkehrsunternehmen auf. Vor allem freuen wir uns, dass wir den Fahrgästen auf dem RE 3 und dem RE 13 mit den neuen komfortablen Fahrzeugen und dem verbesserten Service einen deutlichen Qualitätssprung bieten können."



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