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Platzprobleme im Schülerzug

ZRL mit Geduld am Ende

Schülerzug Marsberg - Olsberg wiederholt mit zu wenig Platz unterwegs

Nicht nur die morgens betroffenen Schüler, auch der ZRL als Besteller der Zugleistungen ist sauer auf die Bahn. Statt wie vorgesehen in Doppeltraktion, d. h. mit zwei Fahrzeugen und damit 290 Plätzen, verkehrt der morgendliche Schülerzug von Marsberg nach Olsberg in den letzten Wochen immer öfter nur mit einem Fahrzeug. Mit der Folge, dass schon in Marsberg nicht mehr alle Fahrgäste in den Zug passen. Die vorliegenden Zahlen sind eindeutig: "Seit dem Fahrplanwechsel Mitte Dezember ist der Zug heute morgen nun schon das 10. Mal mit zu wenig Plätzen unterwegs gewesen" rügt Burkhard Bastisch, Geschäftsführer des ZRL, die DB.

"Obwohl es schon früher Probleme mit diesem Zug gegeben hat und die DB stets zugesichert hat, man bekäme die Probleme in den Griff,  ist der ZRL am Ende seiner Geduld. Die Mindestanzahl der Plätze je Zug ist keine good-will Aktion der Bahn, sondern eine vertraglich zugesicherte Leistung" so Bastisch weiter. Offensichtlich sei die DB nicht in der Lage, ihren Vertrag zuverlässig einzuhalten.

Nach Aussage der DB Regio liegt die Ausfallquote der eingesetzten Fahrzeuge deutlich über dem seitens der Industrie zugesicherten Wert. Trotz eines Drei-Schicht-Betriebes in zwei Werkstätten kommt es daher zu einem reduzierten Sitzplatzangebot. "Wir fordern die DB auf, auch über den Einsatz von Fahrzeugen aus anderen Regionen nachzudenken", schlägt Bastisch vor.

Daher fordere der ZRL die DB nachhaltig auf, das Problem schnellstmöglich zu lösen.

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