Fahrgasterhebungen der Jahre 1997 und 2001 im Vergleich
Die Verteilung auf die einzelnen Strecken der Region fällt dabei zwar unterschiedlich aus, es ist aber ohne Ausnahme ein Plus an Fahrgästen zu verzeichnen.
Der Zweckverband Ruhr-Lippe hatte zuletzt 1997 eine Fahrgasterhebung im gesamten Verkehrsraum durchführen lassen. Die diesjährige Erhebung fand im Frühjahr statt und sollte die Veränderungen durch den Integralen Taktfahrplan (ITF) und durch die Einführung des Gemeinschaftstarifs untersuchen. Sie bediente sich exakt der gleichen Methodik, so dass ein direkter Vergleich mit dem Ergebnis von vor vier Jahren möglich ist.
Besonders auffällige Steigerungen zeigten sich vor allem auf den Hauptstrecken Dortmund – Kamen – Hamm (34,4 Prozent mehr Fahrgäste), Hamm – Unna – Schwerte – Hagen (33,6 Prozent mehr Fahrgäste) und Hamm – Münster (27,3 Prozent mehr Fahrgäste). Aber auch bei den Nebenstrecken zeigten sich positive Entwicklungen, zum Beispiel Lüdinghausen – Selm – Lünen 37,4 Prozent mehr Fahrgäste.
Noch nicht in die Erhebung einbezogen werden konnte die Ruhr-Sieg-Strecke von Hagen nach Siegen, da hier erst im Juni 2001 ein völlig neues Fahrplankonzept als Ersatz für den InterRegio eingeführt wurde.
Diese erfreuliche Entwicklung bestätigt die Bemühungen des ZRL, mit deutlich mehr Betriebsleistungen, neuen Fahrzeugen und verbesserten Fahrplänen den Nahverkehr auf der Schiene attraktiver zu machen. Auch die Einführung des Bus-Schiene-Gemeinschaftstarifs im Mai 2000, der auch Dortmund und Hagen einschließt, hat zu dieser Entwicklung beigetragen.

