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Bahnhof Unna

Desolater Zustand des Bahnhofs Unna

Mit seinem Schreiben vom 20. Februar 2001 setzt der ZRL der DB Station & Service AG in Frankfurt eine Frist bis zum 01. März 2001, um eine Lösung für den desolaten Zustand des Bahnhofs in Unna zu erreichen. Bereits im Juli 2000 wurde die Situation am Bahnhof kritisiert und schnelle Lösungen eingefordert, mit wenig Erfolg. Mittlerweile dauern die Umbauarbeiten bereits zwei Jahre, ein Ende ist noch immer nicht in Sicht.

Um der Forderung Nachdruck zu verleihen, droht der Zweckverband der Deutschen Bahn AG (DB AG) mit Zahlungskürzungen. Der ZRL zahlt als Aufgabenträger für den Nahverkehr auf der Schiene jährlich rund 390.000 DM an Stationskosten für den Bahnhof Unna (für den gesamten Raum Ruhr-Lippe sind es circa 10 Millionen DM jährlich). Das sind 4,20 DM für jeden Zug, der in Unna hält.

Für diese Zahlungen muss jedoch auch eine entsprechende Leistung an einem Bahnhof erbracht werden, den täglich rd. 8.900 Ein- und Aussteiger benutzen. Davon kann derzeit aber keine Rede sein. Daher wurde eine Kürzung der Stationskosten angekündigt, sollte seitens der DB AG bis zum 01. März 2001 keine zufriedenstellende Lösung in Aussicht gestellt werden.

Das Verkehrsministerium NRW, der Landrat des Kreises Unna und der Bürgermeister in Unna sowie die DB Regionalbahn Westfalen GmbH erhalten Kopien des Schreibens.

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Ansprechpartner

Zweckverband Ruhr-Lippe

Uli Beele
Friedrich-Ebert-Straße 19
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Telefon: 02303 25316-12
Telefax: 02303 25316-99
E-Mail: beele@zrl.de